Ibiza im Winter? Mein Fazit

Fazit: Ibiza im Sommer? Muss ich nicht haben. Schilder wie „Pool-Party täglich ab 16 Uhr“ oder „Frühschoppen mit Gulaschsuppe“ sind mir ein Greuel. Erleben muss ich das nicht. Auch Menschenmassen entsprechen nicht dem, was ich im Urlaub schätze, und für den Sommer sind diese angekündigt. Sieht man also von einigen Unannehmlichkeiten wie geschlossenen Läden und fehlender Heizung ab, ist Ibiza außerhalb der Hauptsaison für mich deutlich eher ein Reiseziel. Was ich nicht verstehe: Warum bereitet die Tourismusbehörde Ibiza nicht für Wintertouristen besser auf? Leute, die auf der Insel wandern wollen, sind in der kühlen Jahreszeit dort völlig richtig. Aber die Wanderwege sind nicht gut ausgeschildert, oft auch in keinem guten Zustand. Dabei wäre dieser Tourismus unter Umständen nachhaltiger, als der Club-Jetset-Orkan, der im Sommer über die Insel fegt: Touristen, die hier wandern wollen, kommen wegen der Schönheit der Insel, nicht wegen der Clubs, die Tausende von Gäste fassen können, und in denen eingeflogene DJs auflegen. Sie kommen wegen der Ruhe, nicht wegen des Lärms der feiernden Massen. Würde man für sie den Aufenthalt durch entsprechende Angebote attraktiver machen, hätte man doppelte Einnahmen – aber keine Verluste.

Wir hatten übrigens eine Ferienwohnung eines Bekannten gemietet. Bevor man sich für eine Ferienwohnung entscheidet, sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein. Mehr dazu lest Ihr im Interview mit Konstanze Schäfer von Muchosol. Ich selbst bin kein Fan von Ferienwohnungen. Aber wenn man sich dafür entscheidet, sollte man einige Regeln beachten.

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